
Erste Western-Schritte – wenn klassische Reiterinnen umsteigen
Zu Besuch waren zwei junge Reiterinnen, 13 und 14 Jahre alt. Sie waren keine reinen Anfänger, kannten aber das Westernreiten noch gar nicht. Deshalb haben wir ihnen eine kleine Einführung gegeben und die wesentlichen Unterschiede zur klassischen Reiterei erklärt.
Erfahrungsgemäß tun sich echte Anfänger oft etwas leichter als Umsteiger. Beim Wechsel vom klassischen Stil sind die Gewohnheiten schon ziemlich fest verankert – und das Umlernen fällt dann häufig schwerer. Bei den beiden Mädchen war das jedoch anders: Besonders eine von ihnen zeigte von Anfang an einen sehr guten Sitz im Sattel. Auch das Angaloppieren fiel ihr leicht und sah schon nach kurzer Zeit sicher und flüssig aus.
Geritten wurde auf einem erfahrenen Westernpferd mit fundierter Reining-Ausbildung. Das Pferd beherrscht alle klassischen Reining-Manöver und ist extrem sensibel – es reagiert auf sehr feine Hilfen und lässt sich mit minimalem Druck reiten. Es handelt sich um ein American Quarter Horse aus einer nahezu 100 % Foundation-Linie. Genau solche Pferde sind ideal, um Neueinsteigern und Umsteigern die Besonderheiten des Westernreitens zu vermitteln: Die feine Kommunikation, die ruhige Anlehnung und das entspannte, aber präzise Arbeiten.
Es war schön zu sehen, wie offen und konzentriert die beiden an die neue Reitweise herangegangen sind. Genau solche Momente machen den Einstieg ins Westernreiten besonders wertvoll – egal, ob man komplett neu startet oder von der klassischen Reiterei kommt. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch und darauf, die Fortschritte der beiden weiter zu begleiten.
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